Birgit Jürgenssen

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Birgit Jürgenssen

Gabriele Schor, Heike Eipeldauer (Hrsg.)

Birgit Jürgenssen

"Teilweise sind meine Arbeiten Reflexionen auf den Mythos der Macht männli­chen Wunschdenkens. 
Als Verführte möchte ich wieder verführen und mit visuellen Mitteln ein Gefühl der Sinnlichkeit erzeugen."
(Birgit Jürgenssen)

"Birgit Jürgenssen ist das Missing Link, das endlich entdeckt wird für die Geschichte nicht nur des österrei­chi­schen Femi­nismus zwischen Maria Lassnig und VALIE EXPORT, sondern auch für die internatio­nale Bewegung der Frau­en­kunst von Fran­cesca Woodman bis Cindy Sherman."
(Peter Weibel)

Die in Wien geborene Künst­lerin Birgit Jürgenssen (1949 - 2003) zählt zu den international herausra­genden  Vertrete­rinnen der femi­nisti­schen Avant­garde. Ausgehend vom emanzipatori­schen Poten­zial des Surrealismus, inspi­riert von der Freud­schen Psychoanalyse und im Dialog mit dem gesellschafts­kri­ti­schen Diskurs ihrer Gene­ration entwickelte sie seit dem Ende der 1960er- Jahre eine viel­schichtige und stilistisch mannigfaltige Kunst. Die vorliegende Publikation zeigt zum Teil unveröff­entlichtes Mate­rial zum Schaffen von Birgit Jürgenssen und begleitet die erste post­hume Retro­spektive der Künst­lerin.