Birgit Jürgenssen

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zipfeln

Birgit Jürgenssen

zipfeln

Faksimile der Diplomarbeit 1971 mit einem Text von Bernhart Schwenk.

Die in Wien geborene Künst­lerin Birgit Jürgenssen (1949-2003) zählt zu den international herausra­genden Künst­le­rinnen der femi­nisti­schen Avant­garde. Ausgehend vom emanzipatori­schen Poten­zial des Surrealismus und im Dialog mit dem gesellschafts­kri­ti­schen Diskurs ihrer Gene­ration entwickelte sie eine viel­schichtige und stilistisch mannigfaltige Kunst.

„Wem geht ange­sichts dieser Zeich­nungen nicht direkt das Herz auf? Die schlichten, gegenständli­chen Motive mit ihren weichen Formen, klaren Konturen und freundli­chen Farben lassen den Betrachter an eine Bilderfibel denken, ihr nahezu quadrati­sches Format weckt vertraute Erinnerungen an die Märchenbücher der Kindheit. Dabei richtet sich das gebun­dene Konvolut keineswegs an Kinder. Es ist die Diplom­arbeit der zwei­undzwanzigjähr­igen Birgit Jürgenssen, die damit 1971 ihren Studi­en­abschluss an der Hoch­schule für angewandte Kunst in Wien besiegelte und sich der Welt als freie Künst­lerin empfahl.“

Bern­hart Schwenk 

Das Faksimile der Diplom­arbeit „zipfeln“ von Birgit Jürgenssen erscheint in einer Auflage von 500 Exemplaren, sowie 30 Vorzugs­ausgaben mit einem numme­rierten und gestempelten Estate Print.