20. Mai 2026 – 2. April 2027
Die Irene Y. Panagopoulos Collection eröffnet ihre zweite Ausstellung mit dem Titel „Everything I Know Is a Borrowed Map“, kuratiert von Akis Kokkinos. Die Ausstellung untersucht das Sammeln als Mittel, um zu verstehen, wessen Geschichten bewahrt werden, wessen Geschichten ausgestellt werden und wessen Geschichten im Lager liegen. Indem sie überlieferte Klassifizierungssysteme und die von vorherrschenden Ideologien auferlegten Hierarchien hinterfragt, schlägt diese Ausstellung neue, befreite Wege vor, sich dem Wissen zu nähern und die Welt zu interpretieren.
Indem sie die Werkzeuge und Methoden museologischer Praktiken untersucht, hinterfragt die Ausstellung die Normen, die bestimmen, wie Objekte, menschliche Artefakte und Schöpfungen der Natur klassifiziert, kategorisiert und ausgestellt werden. Durch Vitrinen und Lagerregale prägen diese Systeme unsere Wahrnehmung von Geschichte und beschränken sie zugleich auf feste Dimensionen von Raum und Zeit. mehr
Eingeschlossen in Glas, das einem Aquarium ähnelt, verwandelt sich die Ausstellung in ein Gefäß, das die Sammlung kontrolliert und bewahrt. Gleichzeitig beschwört sie den Zustand ständiger Bewegung eines Aquariums herauf und aktiviert ein dynamisches Ökosystem, in dem der Betrachter zum aktiven Teilnehmer wird. Rollen verschieben sich, Objekte werden zu Subjekten, und das Erzählen von Geschichten geht über auferlegte Grenzen hinaus. In diesem Raum sind die Besucher eingeladen, ihre eigenen „Karten“ durch die Auseinandersetzung mit der Irene Y. Panagopoulos-Sammlung zu hinterfragen, zu löschen und neu zu schreiben.
Die Ausstellung vereint eine breite Palette an Materialien – von Archivmaterial und historischen Karten bis hin zu Werken führender griechischer und internationaler Künstler – und gliedert sich in sechs Abschnitte, die als „Marginalia“ bezeichnet werden.
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